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Warum Ihre arabische Website keine Anfragen bringt — 5 Gründe

Mohamed El Kady · 20.10.2026 · etwa 2 Minuten Lesezeit

Die arabische Fassung ist online. Das Übersetzungsbüro hat geliefert, die Agentur hat eingebaut, im Menü steht „العربية“. Und dann passiert: nichts. Keine Anfrage, kein Anruf. Wenn ich solche Seiten prüfe, finde ich fast immer dieselben fünf Gründe.

1. Die Schrift läuft falsch

Arabisch wird von rechts nach links gelesen. Wenn das System die Richtung nicht sauber umstellt, springen Klammern, Zahlen, Produktnamen und Satzzeichen an falsche Stellen. Für einen deutschen Betrachter sieht die Seite normal aus. Ein Leser aus Riad sieht in der ersten Sekunde, dass hier etwas nicht stimmt — und schließt die Seite.

2. Die Reihenfolge ist deutsch

Deutsche Seiten beginnen mit Technik, Zertifikaten und Firmengeschichte. Das ist für deutsche Leser richtig. Ein arabischer Entscheider fragt zuerst etwas anderes: Mit wem habe ich es zu tun? Antwortet mir jemand? Kann ich vertrauen? Dieselben Fakten, in anderer Reihenfolge, wirken völlig anders.

3. Niemand findet die Seite

Die arabische Seite wurde übersetzt, aber nicht für die Suche gebaut. Arabische Suchbegriffe sind selten die wörtliche Übersetzung der deutschen. Wenn Seitentitel und Beschreibungen fehlen oder auf Englisch stehen, zeigt Google die Seite den richtigen Menschen nicht. Dazu kommt oft: keine eigene Adresse, sondern ein Sprachschalter, der denselben Inhalt nur umschaltet.

4. Das Register passt nicht

Es gibt Hocharabisch, es gibt die Register am Golf, in Ägypten, im Maghreb. Ein Text für Ingenieure in Abu Dhabi klingt anders als eine Anzeige für Familien in Kairo. Am auffälligsten ist ein Text, der zwischen den Registern springt. Er verrät, dass niemand vor Ort ihn gelesen hat.

5. Es gibt keinen Weg zum Menschen

Am Ende der Seite steht ein englisches Formular mit zwölf Pflichtfeldern. Keine Telefonnummer, kein WhatsApp, kein Name. Für viele Interessenten aus der Region ist das eine Sackgasse. Eine arabische Seite muss sagen, wer antwortet, und auf welchem Weg.

Wie Sie es selbst prüfen

Ein schneller Test, für den Sie kein Arabisch brauchen: Öffnen Sie Ihre arabische Seite auf dem Handy. Stehen Zahlen und Produktnamen an seltsamen Stellen im Satz? Ist das Formular auf Englisch? Fehlt eine Telefonnummer oder ein WhatsApp-Hinweis? Und dann suchen Sie bei Google nach Ihrem Firmennamen plus einem arabischen Begriff für Ihr Produkt. Erscheint Ihre arabische Seite? Wenn Sie zwei dieser Fragen mit Ja beantworten müssen, haben Sie die Ursache wahrscheinlich schon gefunden.

Was daraus folgt

Keiner dieser Gründe hat mit der Qualität Ihres Produkts zu tun. Alle fünf lassen sich beheben, ohne dass Ihre bestehende Website umgebaut werden muss — mit einer arabischen Strecke daneben, mit eigener Adresse. Wie das aussieht, zeige ich auf der Seite Arabische Website.

Welche der fünf Gründe auf Ihre Seite zutreffen, zeigt der Marktcheck: Fundstellen auf Ihrer eigenen Seite, eine Musterzeile in besserer Fassung, 290 €, beim ersten Auftrag voll verrechnet.

Nächster Schritt

Lassen Sie Ihren Auftritt prüfen

Eine kurze Nachricht mit dem Link genügt. Sie bekommen Fundstellen auf Ihrer eigenen Seite und eine Musterzeile in besserer Fassung. Der Marktcheck kostet 290 € und wird beim ersten Auftrag voll verrechnet.

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